Samstag, 19.09.2020 / Gartensaal

Klaviermusik: Fiktion und Abstraktion

Klavier und Schlagwerk

Musik von Maurice Ravel, Aaron Copland, Béla Bartók u.a.

Berlin PianoPercussion:
Ya-ou Xie, Prodromos Symeonidis, Sawami Kiyoshi I Klavier
Adam Weisman, Matthias Buchheim I Schlagzeug

Berlin PianoPercussion | Foto: Neda Navaee

Beim Festival des Centre Acanthes 2008 in Metz gaben die beiden Pianisten Prodromos Symeonidis und Ya-ou Xie unter der Leitung von Sylvio Gualda eine Reihe von Konzerten für zwei Klaviere und Schlagwerk. Die Erfahrung der faszinierend vielfältigen klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung führte zur Idee, gezielt das zugehörige Repertoire zu fördern und zu erweitern. Mit dem Zusammenschluss international angesehener Künstlerpersönlichkeiten zum Ensemble Berlin PianoPercussion entstand ein Klangkörper, der nicht nur die vorhandenen Originalkompositionen in brillanter Weise zum Leben erwecken kann, sondern inzwischen bereits über fünfzig Uraufführungen realisiert und weitere fünfzig Kompositionsaufträge u.a. an Hugues Dufourt, Tristan Murail und Georg Katzer vergeben hat. Durch sein ungewöhnliches Profil trägt das Ensemble seit seiner Gründung vor zwölf Jahren zur besonderen Kontur der Berliner Musiklandschaft bei. Gefördertwurde die Arbeit des Ensembles durch zahlreiche öffentliche und private Sponsoren wie den Berliner Senat, die Ernst von Siemens Musikstiftung, die Pearl River Piano Group und andere. Eine Kooperatio nmit demKonzerthaus Berlin ermöglicht seit 2010 eine kontinuierliche Projektarbeit. Neben Auftritten in renommierten Konzertsälen wie der Berliner und der Essener Philharmonie, dem Radialsystem V oder dem Sendesaal Bremen realisierte das Ensemble auch Auslandstourneen. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte und bisher vier CDs dokumentieren den künstlerischen Anspruch der Musiker. Für die Aufnahme des komplettenMakrokosmos von George Crumb erhielt Berlin PianoPercussion eine Nominierung für den International Classical Music Awards 2012.

 

 

Programm

Maurice Ravel Ma Mère l’Oye
Béla Bartók Sonate
Oliver Schneller Resonant Space
Aaron Copland Billy the Kid (arr. Adam Weisman, Uraufführung dieser Version)

 

Website

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