Samstag, 23.01.2021 / Gartensaal

Klaviermusik: Roots

„Klassische Komponisten“ mit afrikanischen Wurzeln

Musik von Henry Thacker Burleigh, Samuel Coleridge-Taylor, Harrison Leslie Adams u.a.

Thomas Stimmel | Bass
Philipp Vogler | Klavier


 

Thomas Stimmel | Foto: privat

Klassische Komponisten mit afrikanischenWurzeln Seit sich Kulturen begegnen, fließt der Austausch immer in beide
Richtungen. So hat sich nicht nur eine originär lateinamerikanische Barockmusik entwickelt, sondern es wurde auch die klassisch-romantische Tradition besonders in England und den USA von farbigen Komponisten befruchtet. Obwohl diese zu ihrer Zeit ein hohes Ansehen genossen, geriet ihr Werk aus gesellschaftspolitischen Gründen in Vergessenheit. Thomas Stimmel gibt in seinem Programm einen Einblick in den kompositorischen Reichtum einer weitgehend unbekannten Vokalmusik.
Thomas Stimmel, erhielt seine musikalische Ausbildung im Tölzer Knabenchor und an den Musikhochschulen München und Hanns Eisler Berlin (u.a. bei Thomas Quasthoff). Neben einigen sehr erfolgreichen Opernengagements wie im Münchner Prinzregententheater und in der Berliner Staatsoper, ist Thomas Stimmel vor allem ein international angesehener Konzertsänger u.a. mit Solopartien in Produktionen des Bayerischen Rundfunks unter Frieder Bernius und
im Concertgebouw Amsterdam unter Philippe Herreweghe.
Besondere Aufmerksamkeit widmet Stimmel dem Kunstlied. Über das Standardrepertoire hinaus interessieren ihn vor allem Neu- und Wiederentdeckungen wie die Lieder des Programmes „Roots“ (Wurzeln), welche er mit dem Pianisten Philipp Vogler und dem Ensemble Eroica Berlin auf einer vielbeachtete CD vorlegte.
Philipp Vogler ist Pianist, Liedbegleiter, Komponist und Dirigent. Der Schwerpunkt seines pianistischen Repertoires liegt auf der Musik des französischen Impressionismus. Neben Thomas Stimmel begleitet Philipp Vogler weitere namhafte Sänger wie Jonas Kaufmann, Piotr Becala, Bernd Weikl und Adrianne Pieczonka. Seit 2011 stellt Philipp Vogler gemeinsam mit seiner langjährigen Liedpartnerin Hélène Lindquist auf der Online-Musikplattform „The art song project“ Lieder vergessener Komponisten in eigenen Aufnahmen vor.

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