Sonntag, 26.04.2020 / Gesellschaftshaus Magdeburg

Musik am Nachmittag: Zu Gast bei Friedrich dem Großen

Musikleben in Sanssouci

Werke von Johann Joachim Quantz, Carl Philipp Emanuel Bach, Friedrich dem Großen u.a.

16 Uhr Konzerteinführung im Grünen Salon


Jelka Weber | Flöte
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Jan Michael Horstmann | Dirigent


„Meine Herrn, der alte Bach ist gekommen!“ Die Ehrfurcht, Neugier und Freude, die aus diesen Worten Friedrichs des Großen sprechen, künden von der Hochachtung und Bewunderung, mit der Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel immer seines berühmten Vaters gedachte. Neben dem pianistisch besonders erfolgreichen Sprössling des Leipziger Thomaskantors, war es vor allem Johann Joachim Quantz, der als Komponist und Flötenlehrer des Kurfürsten, Feldherrn und preußischen Königs das Musikleben am Hofe in Sanssouci prägte.
Von Quantz heißt es, er sei der einzige Mensch auf Gottes weiter Erde, dem es erlaubt war, dem Monarchen Anweisungen und Korrekturen zuteil werden zu lassen. Außer einem wahren Meisterwerk der Sturm-und-Drang-Zeit aus Quantz’ Feder erleben wir auf unseren Potsdamer Streifzügen zwei brillante Sinfonien des Bach-Sohnes und des Regenten höchstselbst. Im Zentrum jedoch stehen zwei Werke des „alten“ Bach: lassen Sie sich überraschen!

Die Solistin des Abends Jelka Weber studierte an der Münchner Musikhochschule bei Hermann Klemeyer.  Es folgte ein einjähriges Engagement als Soloflötistin der Magdeburgischen Philharmonie. Seit 1997 ist sie Mitglied der Berliner Philharmoniker. Kammermusikalisch ist Jelka Weber regelmäßig beim Scharoun-Ensemble Berlin und im Rahmen des Davos-Festivals zu hören. Seit 2008 unterrichtet die mehrfache Preisträgerin renommierter Wettbewerbe selbst an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker.

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