20.00 Uhr | MARKUS STOCKHAUSEN GROUP
Die vier Musiker gehören zu den Besten ihres Fachs. Spielfreude und meisterliches Können, farbenreiche Kompositionen, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. Alle benutzen auch elektronische Erweiterungen ihrer Instrumente und sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz zuhause. Durch ihr intuitives Zusammenspiel bringen sie mit musikalischem Feingefühl innere Welten zum Klingen, immer auf der Suche nach dem magischen Augenblick auf der Bühne. In den Stücken von Stockhausen, Brinkmann und van Vliet, einer Synthese zwischen dem aktuellen Jazz und der europäischen Kunstmusik, bilden sich harmonische Verflechtungen von Komposition und Improvisation, die eine große Tiefe, eine klangliche Weite, aber auch etwas Spielerisches und zuweilen Humorvolles entstehen lassen. Die erste Veröffentlichung des Quartetts ›Far into the Stars‹ erschien im August 2017 bei OKeh/Sony Music und bekam hervorragende Kritiken in der Fachpresse, sowie den echo Jazz Preis. Die zweite CD ›Tales‹ hatte ein ebenso großes Echo.
21.30 Uhr | TANGO TRANSIT
Seit 2008 hat das Trio aus dem Frankfurter Raum bei mehr als 500 Konzerten im In- und Ausland überzeugt sowie fünf CDs und eine Live-DVD veröffentlicht. Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, sucht hierzulande ihresgleichen: Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans, französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen bisweilen gar House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon, wie auf dem aktuellen Album ›Akrobat‹ (JAZZNARTS) zu hören ist. Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen (Roger Waters ›Brain Damage‹, Astor Piazzollas ›Libertango‹ und F. Mendelssohn Bartholdys ›Elfentanz‹ und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei außergewöhnlichen Instrumentalisten.
Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch und schweißtreibend und live äußerst beeindruckend. Das Jazzthing schreibt: »Das Trio musiziert auf höchsten Niveau, jeder ist Solist… eine Entdeckung!«