Sonntag, 30.10.2016 / Gartensaal

Sinus~Ton: Blick nach Asien III

7. MAGDEBURGER TAGE DER ELEKTROAKUSTISCHEN MUSIK

AsianArt Ensemble:
Yoo Hong | Daegeum
Jou Jin Sung | Gayageum
Kikuchi Naoko | Koto
Matthias Leupold | Violine
Yoo Chang-Yun | Viola
Gabriella Strümpel | Violoncello
Matthias Bauer | Kontrabass

Andre Bartetzki | Klangregie

Werke für westliche und ostasiatische Instrumente, Elektronik und Video
von Bernhard Lang, Il-Ryun Chung, Tom Rojo Poller, Myung-Sun Lee, Andre Bartetzki (UA) und Shintaro Imai (UA)


Das 2007 initiierte und 2009 in der jetzigen Form gegründete AsianArt Ensemble erhielt 2012 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für seine erste CD „asianart ensemble“, erschienen bei Celestial Harmonies. Einzigartig in der Welt in seiner Besetzung und der Musik, die es darbietet, hat es sich bereits einen festen Platz in der Musiklandschaft gesichert. Die Besetzung des Ensembles mit Instrumenten aus China, Japan, Korea und europäischen Streichern eröffnet neue Wege in der aktuellen Musiklandschaft jenseits der bekannten Strömungen der Neuen Musik oder der sogenannten Weltmusik. Es ist vielmehr auf dem Wege, eine „Neue Musik der Welt“ zu kreieren.
Die Konzertprogramme beschreiten neue Klangräume, die weder dem europäischen noch dem asiatischen Kulturkreis direkt zugeordnet werden können. Abgerundet werden die Konzerte stets von Musik, die das improvisatorische Element betonen und die dem spielerischen und virtuosen Können seiner Mitglieder freien Raum geben.
Auf neu komponierte Musik ist das AsianArt Ensemble vielleicht wie keines in der Welt angewiesen, existieren doch kaum Werke, auf die es zurückgreifen könnte. Um neue Werke anzuregen, veranstaltet das Ensemble Workshops für Komponisten. Es wird dabei besonderen Wert auf die Eigenheiten der asiatischen Instrumente und ihrer originären Musik gelegt, mit dem Ziel, einen neuen kompositorischen Ansatz zu initiieren.

Die Laudatio zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik vom Helmuth Röhm bringt es auf den Punkt: "Ein aus Stücken fernöstlicher und deutscher Provenienz bezwingend komponiertes Programm! Den Musikern des 2007 in München gegründeten AsianArt Ensemble glückt es, eine Kultur des Zusammenspiels zu entwickeln, die staunen macht. Während sie im Klangfluss Intonationsweisen und Vokabularien, Kolorit und rhythmische Energien morgen- und abendländischer Tradition in Eins fließen lassen, möchte man als Hörer mitunter glauben, Zeit und Raum spielten keine Rolle mehr." 

www.asianart-ensemble.com

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